Urlaub in Afrika – Informationen für Reisende

Wenn der Gang zum Bäcker plötzlich unsicher erscheint, tritt eine Reise in Afrika in weite Ferne. Covid-19 schafft neue Herausforderungen für Urlauber und diejenigen, die das Reisen organisieren. Veranstalter, Airlines und vor allem die Menschen vor Ort in Afrika setzen alles daran, Gästen einen sicheren Aufenthalt zu garantieren: So war es in der Vergangenheit und besonders jetzt in Zeiten des Social Distancing. Nicht immer werden alle Bemühungen in der Öffentlichkeit wahrgenommen und nicht immer sind sie für jedermann verständlich.

Hier setzt Voice4Africa an. Die Initiative möchte als Plattform transparente Informationen bereitstellen, Inspiration für eine Reise nach Afrika geben und künftige Afrika-Reisende bei der Vorbereitung des Urlaubs unterstützen. Ein weiteres Anliegen ist das Werben für differenzierte Reisehinweise, die den Vorsorge-Maßnahmen von Veranstaltern und Hotels Rechnung tragen.

Was ist Voice4Africa

Voice4Africa ist eine Initiative der PR- und Kommunikationsagentur KPRN network. Seit mehr als 26 Jahren vertritt die Agentur Länder, Airlines und Reiseveranstalter – viele davon in den vergangenen Jahren aus Afrika. Einige Freundschaften sind in den Jahrzehnten entstanden und vor allem wurde der Tourismus im Land erfolgreich vorangebracht. Nun ist es eine Herzensangelegenheit, die Menschen vor Ort zu unterstützen und alle Kräfte der mit dem Tourismus in Afrika verbundenen Verantwortlichen zu bündeln. Dazu gehören in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem mittelständische Spezialveranstalter. Sie setzten sich häufig für einen nachhaltigen Tourismus in Afrika ein und kennen die Partner vor Ort persönlich.

Voice4Africa versteht sich aber vor allem als Netzwerk aus Medien, Botschaften, Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern, Tourism Boards und Verbänden. Die aktuellen Einreisebeschränkungen aufgrund von Covid-19 werden noch einige Zeit den touristischen Verkehr bestimmen. Umso wichtiger ist es, im Sinne von „dream now, travel later“ die Aufmerksamkeit für Afrika hoch zu halten.

Afrika-Urlaub in Zeiten von Covid-19

Weite, Weite, Weite – Afrika bietet das, was in Zeiten von Covid-19 besonders gefragt ist. Der Kontinent offeriert Gästen Platz in Hülle und Fülle. Wildnis und atemberaubende Natur geben dem zweitgrößten Kontinent der Welt ein vielfältiges Gesicht. Landschaft, Menschen und Tiere begeisterten vor dem Ausbruch von Covid-19 und sicherten den Verantwortlichen vor Ort eine Lebensgrundlage. Mensch und Tier in Afrika brauchen auch künftig ausländische Gäste!

Zuletzt boomte der Tourismus auf dem schwarzen Kontinent. 2018 lockte Afrika rund 67 Millionen Touristen weltweit an ➝ (Quelle: Deutsche Welle). Allein in Südafrika arbeiten mehr als 700.000 Menschen im Tourismus, in Uganda sind es nur knapp weniger. Blickt man auf den gesamten Kontinent Afrika, sind viele Menschen im Tourismus beschäftigt oder ihr Job hängt indirekt damit zusammen. Kommen kaum Touristen, sind zahlreiche Existenzen bedroht. Ein Sozialsystem, das diese Menschen auffängt, gibt es in den wenigsten afrikanischen Ländern. Vom Betreiber einer Lodge bis zum Gemüsehändler hängen viele Menschen in Afrika besonders stark von den Einnahmen durch den Tourismus ab.

Vielerorts sichert der Tourismus Einheimischen die Existenz. In Drittweltstaaten und Schwellenländern ist die Situation besonders prekär, wenn Gäste ausbleiben. So beispielsweise bei afrikanischen Nationalparks und Wildschutzgebieten: Sie werden zu 70 bis 100 Prozent durch Einnahmen aus dem Tourismus und Nationalparkgebühren finanziert. Fallen diese Gelder durch ausbleibenden Tourismus weg, fehlen vielen Nationalparks die Mittel, um die Tiere vor Wilderern zu schützen. Hotel-Besitzer, Ausflugs-Unternehmer und Mitarbeiter aus der Gastronomie sind gleichermaßen betroffen. Die Lieferketten sind lang und bedingen einander; für afrikanische touristische Betriebe bedeutet keine Nachfrage schneller als in Europa das Aus ihres Unternehmens.

Urlaub in Afrika aktuell (Stand 08.07.2020)

Das Auswärtige Amt aktualisiert täglich die Reisehinweise für Länder weltweit ➝. Zuletzt wurden die Reisewarnungen für 31 europäische Länder aufgehoben, doch für Reisende, die es in afrikanische Länder zieht, bleibt die Lage weiter ungewiss. Bis zum 31. August gilt eine weltweite Reisewarnung für alle Länder außer den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, den Schengen-assoziierten Staaten und dem Vereinigten Königreich ➝. (Quelle: Auswärtiges Amt).

Wie bei jedem Pauschalreise-Urlaub haben Touristen bei einer Reisewarnung mit einem Pauschalangebot das Recht, ihren bereits gebuchten Afrika-Urlaub zu stornieren oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben: Die Verbraucherzentralen informieren über die Rechte, die Verbraucher in der aktuellen Lage haben ➝. (Quelle: Verbraucherzentralen)

Hilfreich für eine Einschätzung der Lage vor Ort ist ein Blick auf die Länderseiten des Auswärtigen Amts und eine Nachfrage bei den Fremdenverkehrsämtern.

Unsere Partner für Afrika-Urlaub

Hier gibt es Updates zu ausgewählten afrikanischen Ländern

Diese Liste wird fortlaufend ergänzt.

Äthiopien

Botswana

Ghana

Kapverden

Kenia

Madagaskar

Malawi

Mosambik

Namibia

Ruanda

Sambia

Sierra Leone

Simbabwe

Südafrika

Tansania

Uganda

Flugreisen in Zeiten von Covid-19

Basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen, darunter auch Aussagen des Robert Koch Instituts, gilt der Luftverkehr als der Verkehrsträger mit dem geringsten Infektionsrisiko. Dies liegt an gezielten Sicherheits- und Hygienekonzepten sowie an der reinen Kabinenluft und Maskenpflicht an Board. Weitere Informationen zur Sicherheit an Bord liefert auch der Airline-Verband BARIG ➝.
(Stand 08.07.2020)