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Urlaub in Afrika – Informationen für Reisende

Covid-19 schafft neue Herausforderungen für Urlauber und diejenigen, die Reisen organisieren. Veranstalter, Airlines und vor allem die Menschen vor Ort in Afrika setzen alles daran, Gästen einen sicheren Aufenthalt zu garantieren: So war es in der Vergangenheit und so ist es besonders jetzt in Zeiten des ‘Social Distancing’.

Die Task Force VOICE4AFRICA bietet mit der Webpräsenz transparente Informationen, Inspirationen für eine Reise nach Afrika und Wissenswertes zur Vorbereitung des Urlaubs. Zudem setzt sich die Initiative für differenzierte Reisehinweise ein, die den Vorsorge-Maßnahmen gerecht werden.

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Ausgewählte Afrika-News für Reisende

Deutschlands Entwicklungsminister Gerd Müller fordert eine differenzierte Risikobewertung der Reisedestinationen. Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern hängt nicht nur die Wirtschaft überdurchschnittlich von den Tourismuseinnahmen ab, auch der Umwelt- und Tierschutz wird größtenteils vom Reiseverkehr finanziert. Mit effizienten und vorbildhaften Hygienekonzepten gewapnet warten viele der betroffenen Staaten auf Touristen.

Quelle: Reisevor9

Das noch am 19. Oktober 2020 verhängte Einreiseverbot für deutsche Touristen wird zum 12. November 2020 fallen gelassen. Das Land öffnet mit sofortiger Wirkung seine Grenzen für internationale Reisenden unter Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Quelle: Reisevor9

Die Flughäfen Gaborone, Maun und Kasane öffnen sich ab dem 09. November 2020 und ermöglichen die Einreise nach Botswana. Voraussetzung ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests. Botswana wird vom RKI nicht mehr als Risikogebiet eingestuft, es besteht daher keine Reisewarnung für das Land.

Quelle: Auswärtiges Amt

Vielerorts finanziert vor allem der Tourismus die Naturschutzprojekte des WWF und dessen Schutzgebietmanagement. Aufgrund der ausbleibenden Touristen und daraus resultierenden Kosteneinsparungen wird der Naturschutz einiger WWF-Projektgebiete somit deutlich erschwert, manche sogar gefährdet. Darunter fallen auch die Gorilla-Projekte in Ostafrika.

Quelle: Reisevor9

Der mosambikanische Präsident Filipe Nyusi kündigte Ende Oktober Lockerungen der Corona-Maßnahmen an. Darunter fallen die Ausstellung von Visa seitens der Botschaften, die Einreise nach Mosambik sowie die Linderung der Quarantänevorschriften für Reisende mit einem negativen PCR-Test. Die Änderungen treten ab dem 02. November 2020 in Kraft.

Quelle: Auswärtiges Amt

In dem Zeitraum vom 22. Oktober – vorerst 30. November 2020 gelten bei der Einreise in Namibia neue Quarantänevorschriften. Alle, die bei Einreise einen negativen Covid-19-PCR-Test vorlegen, welcher nicht älter als 72 Stunden ist und von einem im Herkunftsland zertifizierten Labor durchgeführt wurde, müssen sich nicht in Quarantäne begeben.  Ist der PCR-Test älter als 72 Stunden aber nicht älter als 7 Tage, schreibt die namibische Regierung in eine 7-tägige Quarantäne in einer zugelassenen touristischen Unterkunft vor.

Quelle: Auswärtiges Amt

Weitere Verbindungen im südlichen Afrika: Emirates und die südafrikanische Regionalfluggesellschaft Airlink haben ein Interline-Abkommen angekündigt. Die Partnerschaft der beiden Airlines bietet Emirates-Passagieren über die Gateway-Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt bessere Verbindungen zu mehr als 25 Zielen in Südafrika sowie mehr als 20 regionalen Zielen in anderen Ländern im südlichen Afrika.

Am 01. Oktober 2020 nahm Emirates seine internationalen Verbindungen nach Johannesburg und Kapstadt und am 08. Oktober 2020 nach Durban wieder auf und führte strikte Sicherheits- und Hygienemaßnahmen an Bord ein.

Quelle: trvl counter 

Nach Aktualisierung der Hochrisiko-Länder hat die südafrikanische Regierung Deutschland als Risikogebiet eingestuft. Die Einreise aus Deutschland ist somit nur noch für Reisende, die für mindestens drei Monate oder länger im Land bleiben, möglich.

Quelle: Department Home Affairs Republic of South Africa

Laut der letzten Aktualisierung der Corona-Risikoliste des Robert-Koch-Instituts gilt Namibia als sicher. Somit entfallen die Quarantänevorschriften des Auswärtigen Amtes für Reiserückkehrer.

Quelle: Countervor9

Die Vertreter der Initiative VOICE4AFRICA fordern Anerkennung der Bemühungen und Erfolge afrikanischer Länder bei der Eindämmung von Covid-19 seitens der Regierung. Dank der strikten Maßnahmen vor Ort sind Reisen in einigen Ländern Afrikas, wie Kenia und, Tansania, problemlos möglich.

Quelle: Reisevor9

Die Kap Verden öffnen zum 12.10.2020 ihre Grenzen für internationale Gäste. Für die Einreise ist die Vorlages eines negativen Covid-19 Tests erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Quelle: Auwärtiges Amt

Eine Untersuchung der Internationalen Flug-Transport-Vereinigung (IATA) zeigt die geringe Häufigkeit von Ansteckungen mit dem Covid-19 Viurs an Bord von Flugzeugen auf. Demnach wurden seit Anfang 2020  weltweit insgesamt 44 Fälle gemeldet, bei denen die Übertragung mit einer Flugreise in Verbindung gebracht wurde. Im gleichen Zeitraum sind etwa 1,2 Milliarden Menschen geflogen.

Quelle: IATA

Am 08.10.2020 landete die erste Lufthansa-Maschine wieder im am Cape Town International Airport. Für den Start des südafrikanischen Sommers setzt Lufthansa die Direktverbindung von Frankfurt nach Kapstadt an zwei Tagen die Woche – sonntags und donnerstags – fort.

Quelle: Tourism Update

Ab dem 01.10.2020 entfällt die weltweite Pauschal-Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für 30 außereuropäische Reiseziele, darunter auch Botswana, Ruanda, Uganda und Tunesien. Ab sofort dient die RKI-Liste als Maßstab für eine Reisewarnung.

Quelle: Reisevor9

Uganda wurde von der Organisation Safer Tourism ausgezeichnet. Die “Perle Afrikas” erfüllt alle relevanten Regularien und ist damit auf die Wiederaufnahme des Tourismus bestens vorbereitet.

Quelle: eTurbo News

Wie von Präsident Cyril Ramaphosa angekündigt wird Südafrika zu Anfang Oktober seine Grenzen wieder für internationale Gäste öffnen. Die Öffnung der Grenzen wird auf der Grundlage bestimmter Beschränkungen erfolgen, Reisende müssen einen aktuellen negativen COVID-19-Test vorlegen.

Quelle: Tourism Update

Die ugandische Zivilluftfahrtbehörde Uganda Civil Aviation Authority (UCAA) teilte mit, dass Anfang Oktober internationale kommerzielle Passagierflüge wieder aufgenommen werden. Ein erster wöchentlicher Flugplan soll voraussichtlich für die erste Phase der Wiedereröffnung gelten

Quelle: The East African

Kenia hat die Auszeichnung von der Organisation Rebuilding Travel erhalten. Das Siegel soll das Vertrauen der Reisenden in das Reiseziel stärken.

Quelle: Eturbonews

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 14. September verlängert.

Quelle: FVW

Der internationale Flughafen Hosea in Namibia wird von September an wieder für internationale Touristen geöffnet.

Quelle: Eturbonews

Der wöchentliche Flug startet samstags mit einem Airbus 340-300.

Quelle: Tourismupdate

Unsere Partner sind startklar

Auch wenn es nur langsam ist, aber es geht wieder los und die ersten Gäste dürfen wieder nach Afrika reisen!  Afrika wie vor 50 Jahren, viel Natur und wenig Tourismus!
Michael Merbeck,
Geschäftsführer Abendsonne Africa
Nationalparks und Wildschutzgebiete werden zwischen 70-100% durch Einnahmen aus dem Tourismus und Nationalparkgebühren finanziert. Entsprechende Hygiene Protokolle für das ‚neue Reisen‘ sind längst eingeführt und ‚social distancing‘ und Abstand kann in Wildgebieten und kleinen Safari Unterkünften vorbildlich umgesetzt werden.
Ellen Spielberger,
Geschäftsführerin Bush Legends
Von unseren Freunden in Namibia, Tansania und Kenia kam eine Mail mit einer endlosen Reihe an Smileys und Herzen: Wir haben geöffnet, ihr könnt wieder zu uns kommen. Mit unserem ausgefeilten Gesundheitskonzept sind wir in der Lage, auf alles zu reagieren, was wir heute noch nicht kennen.
Ingo Lies,
Geschäftsführer Chamäleon Reisen
An jeden Tag den wir länger in Deutschland verbringen und nicht nach Afrika reisen dürfen, wächst die Sehnsucht, diese unfassbar schöne Region der Welt endlich wieder mit eigenen Sinnen erleben zu dürfen weiter… Wir können es kaum erwarten… AFRIKA – statt träumen selbst erleben!
Jörg Ehrlich,
Geschäftsführer DIAMIR Erlebnisreisen
Wir vermissen die herzliche Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen ebenso wie die unberührte Natur. Und für die Menschen vor Ort sind die Konsequenzen verheerend, wenn keine internationalen Touristen, Gäste und Freunde empfangen werden.
Caspar Venter,
Geschäftsführer VENTER TOURS
Auf welchem Kontinent haben wir eine derartige Artenvielfalt in den Nationalparks, eine Fülle großartiger Tausende Jahre alter Kultur, Stammesleben, das sich authentisch bis ins 21. Jh. erhalten hat, Gastfreundschaft, die wirklich genau das meint? Und das mit einer meist erstklassigen Infrastruktur.
Elisabeth Kneissl-Neumayer,
Geschäftsführerin Kneissl Touristik
Es gibt wohl keinen besseren Moment als jetzt, um die unberührte Natur und die Tiervielfalt Ostafrikas ungestört entdecken zu können. Alle Leistungsträger vor Ort vollbringen einen außerordentlichen Einsatz, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Die großzügigen Platzverhältnisse vor Ort lassen dies auf eine sympathische und freundliche Art bestens zu.
Marcel Gehring,
Geschäftsführer Let´s Go Tours
Wir freuen über jede Reise, die wieder nach Afrika stattfinden kann. Die Menschen vor Ort brauchen den Tourismus. Ihre Anstrengungen für einen sicheren Aufenthalt der Urlauber verdienen unseren Respekt. Diesen wunderbaren Kontinent mit seinen gastfreundlichen Menschen und der vielfältigen Tierwelt sollte jeder einmal kennen lernen.
Hanna Kleber,
Geschäftsführerin KPRN Network

Afrika-Urlaub in Zeiten von Covid-19

Weite, Weite, Weite – Afrika bietet das, was in Zeiten von Covid-19 besonders gefragt ist. Der Kontinent offeriert Gästen Platz in Hülle und Fülle. Wildnis und atemberaubende Natur geben dem zweitgrößten Kontinent der Welt ein vielfältiges Gesicht. Landschaft, Menschen und Tiere begeisterten vor dem Ausbruch von Covid-19 und sicherten den Verantwortlichen vor Ort eine Lebensgrundlage. Mensch und Tier in Afrika brauchen auch künftig ausländische Gäste!

Zuletzt boomte der Tourismus auf dem schwarzen Kontinent. 2018 lockte Afrika rund 67 Millionen Touristen weltweit an ➝ (Quelle: Deutsche Welle). Allein in Südafrika arbeiten mehr als 700.000 Menschen im Tourismus, in Uganda sind es nur knapp weniger. Blickt man auf den gesamten Kontinent Afrika, sind viele Menschen im Tourismus beschäftigt oder ihr Job hängt indirekt damit zusammen. Kommen kaum Touristen, sind zahlreiche Existenzen bedroht. Ein Sozialsystem, das diese Menschen auffängt, gibt es in den wenigsten afrikanischen Ländern. Vom Betreiber einer Lodge bis zum Gemüsehändler hängen viele Menschen in Afrika besonders stark von den Einnahmen durch den Tourismus ab.

Vielerorts sichert der Tourismus Einheimischen die Existenz. In Drittweltstaaten und Schwellenländern ist die Situation besonders prekär, wenn Gäste ausbleiben. So beispielsweise bei afrikanischen Nationalparks und Wildschutzgebieten: Sie werden zu 70 bis 100 Prozent durch Einnahmen aus dem Tourismus und Nationalparkgebühren finanziert. Fallen diese Gelder durch ausbleibenden Tourismus weg, fehlen vielen Nationalparks die Mittel, um die Tiere vor Wilderern zu schützen. Hotel-Besitzer, Ausflugs-Unternehmer und Mitarbeiter aus der Gastronomie sind gleichermaßen betroffen. Die Lieferketten sind lang und bedingen einander; für afrikanische touristische Betriebe bedeutet keine Nachfrage schneller als in Europa das Aus ihres Unternehmens.

Urlaub in Afrika aktuell (Stand 21.10.2020)

Das Auswärtige Amt aktualisiert täglich die Reisehinweise für Länder weltweit ➝. Zum 01. Oktober 2020 ist die weltweit pauschale Reisewarnung für Länder außerhalb der EU gefallen. Seitdem stuft das Auswärtige Amt jedes Land basierend auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Institutes individuell ein.Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen die entsprechenden Quarantänevorschriften der Länder beachten. Beide Informationsquellen sind wichtig für eine Beurteilung der eigenen Reisepläne, möglicher Quarantäne-Auflagen, notwendigen Covid-19-Tests bei der Wiedereinreise nach Deutschland und dem Abschluss von Auslandsreisekrankenversicherungen. Hilfreich für eine Einschätzung der Lage vor Ort ist ein Blick auf die Internetseiten der Fremdenverkehrsämter und gezieltes Nachfragen bei den Reiseveranstaltern. Weder die Einstufung als Risikogebiet noch die Reisewarnung sind ein Reiseverbot.

Was ist Voice4Africa

Voice4Africa ist eine Initiative der PR- und Kommunikationsagentur KPRN network. Seit mehr als 26 Jahren vertritt die Agentur Länder, Airlines und Reiseveranstalter – viele davon in den vergangenen Jahren aus Afrika. Einige Freundschaften sind in den Jahrzehnten entstanden und vor allem wurde der Tourismus im Land erfolgreich vorangebracht. Nun ist es eine Herzensangelegenheit, die Menschen vor Ort zu unterstützen und alle Kräfte der mit dem Tourismus in Afrika verbundenen Verantwortlichen zu bündeln. Dazu gehören in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem mittelständische Spezialveranstalter. Sie setzten sich häufig für einen nachhaltigen Tourismus in Afrika ein und kennen die Partner vor Ort persönlich.

Voice4Africa versteht sich aber vor allem als Netzwerk aus Medien, Botschaften, Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern, Tourism Boards und Verbänden. Die aktuellen Einreisebeschränkungen aufgrund von Covid-19 werden noch einige Zeit den touristischen Verkehr bestimmen. Umso wichtiger ist es, im Sinne von „dream now, travel later“ die Aufmerksamkeit für Afrika hoch zu halten.

Unsere Partner für Afrika-Urlaub

Hier gibt es Updates zu ausgewählten afrikanischen Ländern

Diese Liste wird fortlaufend ergänzt.

Äthiopien

Botswana

Ghana

Kapverden

Kenia

Madagaskar

Malawi

Mosambik

Hinweise des Auswärtigen Amts
DE ➝ | AT ➝ | CH ➝

Weitere Touristen-Informationen (EN) ➝

Namibia

Ruanda

Sambia

Sierra Leone

Simbabwe

Südafrika

Tansania

Uganda

Flugreisen in Zeiten von Covid-19

Basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen, darunter auch Aussagen des Robert Koch Instituts, gilt der Luftverkehr als der Verkehrsträger mit dem geringsten Infektionsrisiko. Dies liegt an gezielten Sicherheits- und Hygienekonzepten sowie an der reinen Kabinenluft und Maskenpflicht an Board. Weitere Informationen zur Sicherheit an Bord liefert auch der Airline-Verband BARIG ➝.
(Stand 08.07.2020)

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